Theateraufführung „Wir waren mal Freunde“
Das Theaterensemble „Radiks“ aus Berlin kam am 15.01.2026 mit der Aufführung „Wir waren mal Freunde“ an die BS2 nach Landshut und beleuchtete dabei insbesondere die Themen „Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Freundschaft“.
Die zentrale Handlung des Stücks stellt den 16-jährigen Joscha dar, der einem Obdachlosen das Leben rettet, als ein im Bau befindliches Asylwohnheim in Brand gesteckt wird. Relativ schnell gerät Joscha selbst unter Verdacht, den Brand gelegt zu haben. Während Joscha sogar teilweise Zuspruch für die vermeintliche Tat erhält, erfährt er in seinem Freundeskreis und in der Schule überwiegend dennoch Ausgrenzung, Sticheleien und Vorurteile. Die Kriminalgeschichte zeigt damit, wie ehemals vier Freunde seit der Grundschulzeit nun als Jugendliche gegeneinander Vorurteile, Hass und Misstrauen aufbauen.
Im Anschluss an die ca. einstündige Aufführung traten die beiden Schauspieler aus ihren Rollen heraus und führten eine Gesprächs- und Fragerunde mit den Schülerinnen und Schülern. Gemeinsam wurde dabei herausgestellt und betont, wie junge Menschen im Spiegel unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft oftmals miteinander umgehen. Dabei erkennen die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig es in ihrem/unserem Alltag ist, mit Achtung, Toleranz, Selbstvertrauen und auch Offenheit unserem Gegenüber zu begegnen. Das Fazit der Gesprächsrunde macht deutlich, dass unser Zusammenleben, egal welche sozialen oder kulturellen Unterschiede vorherrschen, stets eine Begegnung auf Augenhöhe sein soll.
SORSMC-Beauftragte
Katharina Müller